Schlagwörter

Spontan fällt mir zum Thema Fotografie nichts Langweiligeres ein als die Verschlagwortung. Es ist der nahezu unkreativste Part und trägt irgendwie was bürokratisches in sich. Nicht einmal bei der Wortgebung sollte man großartig kreativ sein, sondern einfach in Worte fassen, was die Aufnahme zeigt. So richtig lernt man die Vergabe von Schlagwörtern eigentlich erst schätzen, wenn Jahre später hierüber noch gezielt Bilder aus dem Foto-Fundus auffindbar sind.

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So schnell können 52 Wochen sein

Letzte Woche war es soweit: das zweiundfünfzigste Foto landete in meine flickr Serie “Eins aus sieben”. Wie der Name des Themas unschwer erkennen lässt, bedeutete dies tatsächlich ein Jahr lang ein Foto pro Woche zu schiessen und zu veröffentlichen. Ich habe stellenweise nicht wirklich an ausreichende Disziplin für dieses Projekt geglaubt.

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Das Lichtzelt vom Wochenmarkt

Es kommt nicht allzu oft vor, dass Erdbeeren etwas länger in unserer Küche verweilen dürfen. In der Regel sind sie schnell verspeist. Das Kilo von neulich durfte nur deswegen ein wenig auf der Arbeitsfläche verweilen, da es zweckgebunden für die Verarbeitung zu Marmelade angeschafft wurde.

Vor naschwütigen Blicken geschützt lagen die roten Früchte in einer von Sonne bestrahlten, dünnen, weissen Plastiktüte, so dass das fotografische Auge eigentlich gar nicht anders kann als zu denken:

“Oh, ein Lichtzelt!”

Nach einem schnellen Positionswechsel von der Arbeitsplatte auf den Boden, waren die Erdbeeren dann auch schon in einer für den Fotografen angenehmeren Position gebracht:

Lichtüte

Und dies kommt dabei heraus, wenn man mit wochenmarktüblichen Mitteln eine unerwartet schöne Streuung von knalligem Sonnenlicht erzeugen kann:

Westcoast Trip

Unser zweiter Trip in die Vereinigten Staaten brachte uns diesmal an die Westküste. Der Tacho unseres völlig überdimensionierten Vans zeigte am Ende der Reise eine gefahrene Strecke von 4735 Kilometer an.

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Presetpond

Mal ehrlich: immer nur behutsame Bildkorrekturen sind doch auf Dauer langweilig, oder? Ab und an darf es auch etwas mehr sein, um einer Aufnahme einen bestimmten Charakter zu geben. Die vielen Regler der gängigen Bildbearbeitungsprogramme möchten ja schliesslich auch mal benutzt werden. Die Frage ist oft nur, an welchen Reglern muss man schieben, um den gewünschten Effekt zu erreichen?

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