“Brutalismus”

Neben der in einem anderen Beitrag gezeigten Szene aus der aktuellen Umbauphase des Ihme-Zentrums entstand eine weitere kleine Serie mit typischen Stilmerkmalen dieses architektonischen Kolosses. Im passend mit “Brutalismus” bezeichneten Baustil wurde zwischen 1972 und 1975 ein großflächiges Areal für nahezu 2500 Menschen erbaut. Seither prägt die für die damalige Zeit typische Rohbeton-Bauweise den Ihme-Abschnitt zwischen Schwarzer Bär und Küchengarten, in dem übrigens nach einer Auflage auch das damalige Architektenteam eine eigene Wohnung haben musste. Konsequenterweise wohnte somit auch der damalige Stadtbaurat in einer der über 800 Wohnungen.

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Fotoausstellung “Hannover und der 2. Blick”

Seit dem 17. August 2008 ist im Freizeitheim Ricklingen / Hannover eine Fotoausstellung unter dem Titel “Hannover – und der 2. Blick” zu sehen. Auf insgesamt 50 Fotos eröffnen sich hier teilweise recht neue und unerwartete Blickwinkel auf meine Heimatstadt. Verantwortlich hierfür ist die BSW Fotogruppe Hannover, die auf durchweg sehr hochwertigen Abzügen die Stadt in unterschiedlichsten Szenen und Stimmungen entdecken lässt. Auch Aha-Effekte stellen sich bisweilen ein, wenn die Ausstellung ihrem Namen alle Ehre macht, und den Ort des jeweiligen Fotos wirklich erst auf dem zweiten Blick offenbart.

Einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Fotos habe ich im Netz bisher leider nicht finden können. Ein Besuch lohnt sich aber in jedem Fall, zumal die Ausstellung kostenlos ist. Bis zum 14. September sollte man die Gelegenheit ergreifen, im Freizeitheim Ricklingen, am Ricklinger Stadtweg 1 vorbeizuschauen. Auch sonntags ist man dort schon ab 10:00 Uhr willkommen.

Pausenraum Ihmezentrum

Wer das Geschehen rund um das große Bauprojekt am Ihmezentrum in Hannover verfolgt, wird den Eindruck nicht los, dass vieles etwas improvisiert erscheint. Ich schaue dort in Abständen immer mal wieder vorbei, auf der Suche nach interessanten Motiven in dieser skuril-anonymen Atmosphäre.

Kürzlich fiel mir die Szenerie eines geradezu passend zum Projektstand improvisierten “Pausenraumes” ins Auge: